Bachelor European Management in Baden-Württemberg studieren?

Abschluss

Bachelor

Studiengang

European Management

Bundesland

Baden-Württemberg

Bachelor

Vergleichsweise jung ist der akademische Grad des Bachelors. Er ist der erste Studienabschluss im Rahmen eines gestuften Studiums an der Hochschule. Bachelor ist auch die staatliche Abschlussbezeichnung, die man bei einer Berufsausbildung an einer Berufsakademie erwirbt. Die Regelstudienzeit für den berufsqualifizierenden Hochschulabschluss beträgt drei bis höchstens vier Jahre. Die kurze Studienzeit ist einer der großen Vorteile des Bachelor-Studiums. Der straff strukturierte Studienplan verlangt Studenten einiges ab. Dafür ermöglicht das verkürzte Bachelor-Studium auch einen früheren Eintritt ins Berufsleben. Mit den sehr differenzierten Studiengängen kann man sich gezielt ausbilden. Der Bachelor-Abschluss ist international anerkannt und Qualifikationsnachweis für ein anschließendes Masterstudium.

Das Studium ist aufgeteilt in Module, wie die thematischen Abschnitte genannt werden. In jedem Modul sind die Vorlesungen, Übungen und Seminare aufeinanderbezogene Lehrveranstaltungen, aus denen der Notendurchschnitt pro Modul ermittelt wird. Abgeschlossen wird das Studium mit einer Bachelor-Arbeit, auch Bachelorthesis oder Bachelor-Thesis genannt. Sie ist der Nachweis, dass der Student in der Lage ist, auf wissenschaftlicher Grundlage und betreut von einem Hochschullehrer ein Thema eigenständig zu erarbeiten. Eine Bachelor-Arbeit besteht im Durchschnitt aus 20 bis 60 Seiten und fließt zusammen mit den Modulnoten in die Endnote mit ein. In manchen Studiengängen gibt es auch eine mündliche Abschlussprüfung.

 

 

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European Management

In den European Management-Studiengängen liegt der Fokus auf dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Man lernt die länderspezifischen Wirtschafts-, Rechts- und Sozialsysteme kennen und die unterschiedlichen Arbeitsabläufe in ausländischen Unternehmen anzuwenden. Die Studieninhalte sind neben dem betriebswirtschaftlichen Schwerpunkt Disziplinen wie Rechnungswesen, Controlling, Unternehmensführung, Handel, Finanzierung und Recht. Im Master-Studiengang werden die Themen weiter vertieft und durch Punkte wie Mikro- und Makroökonomie, soziale Kompetenz und Qualitätsmanagement erweitert.

Zudem spielen auch Fremdsprachen eine große Rolle. Dabei steht Englisch an erster Stelle, aber je nach Hochschule muss noch eine weitere Fremdsprache erlernt werden.

Für ein European Management-Studium wird das Abitur bzw. Fachabi oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung vorausgesetzt. An manchen Hochschulen braucht man einen speziellen Abischnitt, um zugelassen zu werden, es gibt aber auch Hochschulen, an denen der Studiengang zulassungsfrei ist. An einigen Hochschulen muss neben dem Notendurchschnitt auch noch ein internes Zulassungsverfahren oder ein Eignungstest absolviert werden. Da Fremdsprachen eine große Rolle in diesem Studium spielen, müssen je nach Hochschule Sprachkenntnisse in Englisch (und manchmal auch in der zweiten Fremdsprache) auf einem bestimmten Niveau nachgewiesen werden.

In der Regel dauert das Studium sechs bis sieben Semester und schließt im letzten Semester mit der Bachelorarbeit ab. Ein Auslandssemester bzw. -jahr ist an nahezu allen Hochschulen obligatorisch. Der Masterstudiengang dauert meist vier Semester, an manchen Hochschulen auch nur zwei oder drei.

Die anschließenden möglichen Berufe sind sehr vielfältig und hängen von den gewählten Schwerpunkten im Studium ab. Mögliche Berufe sind European Key Account Manager, Produktmanager/-in, Personaler/-in, Wirtschaftsprüferassistent/-in oder Junior Consultant.

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Baden-Württemberg

In Deutschland und Europa gehört Baden-Württemberg zu den führenden Wirtschaftsregionen. Viele mittelständische Unternehmen prägen die Wirtschaftsstruktur, aber auch Industrieriesen wie Daimler, IBM Deutschland oder Bosch haben hier ihre Standorte. Baden-Württemberg ist bekannt als das Bundesland, in dem das Auto erfunden wurde. Auch heute macht der Automobilbau rund ein Viertel der Industrieumsätze aus. Wichtige Wirtschaftszweige sind auch der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Metall- und Elektroindustrie. Neben den klassischen Branchenfeldern zählen vor allem zukunftsträchtige Zweige wie Mobilität, Pflege, Umwelttechnologie oder IT-Dienstleistungen zu den Wachstumsbereichen. Eine Reihe von Forschungseinrichtungen ist in diesem Innovationsfeld vernetzt.

Studieren in Baden-Württemberg

Das Herzstück der Hochschullandschaft sind die neun baden-württembergischen Universitäten. Das Fächerspektrum reicht über Ingenieurwissenschaften, Medizin und Gesundheitswesen, Agrar- und Forstwissenschaften und Kunst und Gestaltung bis zu Gesellschafts- und Sozialwissenschaften. Die klassischen Universitätsstandorte sind in Freiburg, Tübingen und Heidelberg. Jüngere Universitäten sind in Ulm, Stuttgart, Mannheim, Konstanz und Hohenheim. Dazu kommt das Karlsruher Institut für Technologie, das sowohl Universität als auch ein Großforschungszentrum ist. Kunst- und Musikhochschulen, Pädagogische Hochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie Akademien für Film, Darstellende Kunst und Pop sowie nichtstaatliche Hochschulen ergänzen das Angebot.

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