Berufsbegleitendes Präsenzstudium European Management in Bayern studieren?

Studienform

Berufsbegleitendes Präsenzstudium

Studiengang

European Management

Bundesland

Bayern

Berufsbegleitendes Präsenzstudium

Das berufsbegleitende Präsenzstudium ist eine Sonderform des berufsbegleitenden Studiums. Man studiert neben dem Beruf, das heißt die Studiengänge sind mit einer Berufstätigkeit in Vollzeit vereinbar. Allerdings muss man – anders als beim Fernstudium – regelmäßig Lehrveranstaltungen am Hochschulstandort besuchen.

Berufsbegleitende Präsenzstudiengänge werden entweder als Abendstudium, Wochenendstudium oder einer Kombination aus beidem angeboten. Seminare, Vorlesungen und andere Veranstaltungen finden entsprechend entweder regelmäßig abends nach Feierabend oder am Wochenende statt. Weit verbreitet sind MBA-Studienprogramme, bei denen Studierende etwa 1-2 Abende pro Woche plus den ganzen Samstag die „Hochschulbank“ drücken müssen. Manchmal werden die Präsenzphasen auch als Blockveranstaltungen angeboten, etwa mehrmals im Semester von Donnerstag bis Sonntag oder gleich 1-2 Wochen am Stück. Solche Studiengänge lassen sich allerdings nur mit einer Vollzeit-Berufstätigkeit vereinbaren, wenn man bereit ist für die Präsenzphasen Urlaub zu nehmen.

Ein berufsbegleitendes Studium ist für Berufstätige besonders attraktiv, da sie Ihren Beruf weiterhin ausüben können, entsprechend weder ihre Stelle aufgeben noch auf ihr Gehalt verzichten müssen. Das berufsbegleitende Präsenzstudium bietet darüber hinaus durch den persönlichen Kontakt zu Kommilitonen und Dozenten beste Voraussetzungen für Networking und intensiven Wissensaustausch.

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European Management

In den European Management-Studiengängen liegt der Fokus auf dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Man lernt die länderspezifischen Wirtschafts-, Rechts- und Sozialsysteme kennen und die unterschiedlichen Arbeitsabläufe in ausländischen Unternehmen anzuwenden. Die Studieninhalte sind neben dem betriebswirtschaftlichen Schwerpunkt Disziplinen wie Rechnungswesen, Controlling, Unternehmensführung, Handel, Finanzierung und Recht. Im Master-Studiengang werden die Themen weiter vertieft und durch Punkte wie Mikro- und Makroökonomie, soziale Kompetenz und Qualitätsmanagement erweitert.

Zudem spielen auch Fremdsprachen eine große Rolle. Dabei steht Englisch an erster Stelle, aber je nach Hochschule muss noch eine weitere Fremdsprache erlernt werden.

Für ein European Management-Studium wird das Abitur bzw. Fachabi oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung vorausgesetzt. An manchen Hochschulen braucht man einen speziellen Abischnitt, um zugelassen zu werden, es gibt aber auch Hochschulen, an denen der Studiengang zulassungsfrei ist. An einigen Hochschulen muss neben dem Notendurchschnitt auch noch ein internes Zulassungsverfahren oder ein Eignungstest absolviert werden. Da Fremdsprachen eine große Rolle in diesem Studium spielen, müssen je nach Hochschule Sprachkenntnisse in Englisch (und manchmal auch in der zweiten Fremdsprache) auf einem bestimmten Niveau nachgewiesen werden.

In der Regel dauert das Studium sechs bis sieben Semester und schließt im letzten Semester mit der Bachelorarbeit ab. Ein Auslandssemester bzw. -jahr ist an nahezu allen Hochschulen obligatorisch. Der Masterstudiengang dauert meist vier Semester, an manchen Hochschulen auch nur zwei oder drei.

Die anschließenden möglichen Berufe sind sehr vielfältig und hängen von den gewählten Schwerpunkten im Studium ab. Mögliche Berufe sind European Key Account Manager, Produktmanager/-in, Personaler/-in, Wirtschaftsprüferassistent/-in oder Junior Consultant.

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Bayern

Der Freistaat Bayern ist das größte deutsche Bundesland. Tradition wird hier großgeschrieben und Gemütlichkeit und Geselligkeit sind bayerische Tugenden. Das wirtschaftsstarke Land ist ein Technologiestandort. Mehr als 1500 Hightech-Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren in dem Bundesland im Süden Deutschlands angesiedelt. Insgesamt sind hier über 11.500 Technologieunternehmen ansässig. Im Großraum München, der wirtschaftlich stärksten Region haben zum Beispiel Firmen wie BMW, Siemens, Microsoft oder Kabel Deutschland oder Krauss-Maffei ihren Sitz. Im Norden Bayerns ist die Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen ein wichtiger Standort. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist der Tourismus. Eine der bekanntesten Touristenattraktionen ist Rothenburg ob der Tauber.

Studieren in Bayern

Die bayerische Hochschullandschaft ist vielfältig und differenziert. Die Studierenden können zwischen mehr als 1600 verschiedenen Studiengängen auswählen. Neun staatliche Universitäten sowie die Universität der Bundeswehr sind in dem Bundesland. Dazu kommen noch 17 staatliche Fachhochschulen, sechs staatliche Kunsthochschulen sowie weitere Hochschulen mit kirchlichen oder privaten Trägern. Außerdem gibt es außerbayerische Universitäten, die im Freistaat Studiengänge anbieten dürfen. Studenten der Universitäten und Fachhochschulen können außerdem als Ergänzung das Angebot der virtuellen Hochschule Bayern (vhb) nutzen, die den Einsatz multimedialer Lerninhalte an den Hochschulen koordiniert.

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