MBA European Management in Baden-Württemberg studieren?

Abschluss

MBA

Studiengang

European Management

Bundesland

Baden-Württemberg

MBA

Eine besondere Form des postgradualen Studiums ist der Master of Business Administration (MBA). Er richtet sich meist nicht etwa an Betriebswirte, sondern in erster Linie an Absolventen anderer Fächer. Auf dem Lehrplan stehen wesentliche Managementfunktionen, wie Rechnungswesen, Marketing, Vertrieb oder Personalmanagement. Juristen, Ingenieure, Mediziner, Natur- oder Geisteswissenschaftler können sich durch ein MBA-Studium fundierte betriebswissenschaftliche Kenntnisse aneignen und so für Managementpositionen oder hohe Ämter im öffentlichen Dienst qualifizieren. Neben solchen generalistisch MBA-Programmen gibt es allerdings auch Studiengänge, die speziell auf Absolventen betriebswirtschaftlicher Studiengänge ausgelegt sind und nur bestimmte Managementfunktionen vertiefend behandeln.

Zulassungsvoraussetzung für MBA-Studiengänge sind in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie mehrjährige Berufserfahrung. Da die Zulassung nicht einheitlich geregelt ist, lassen manche Hochschulen auch Bewerber mit einschlägiger Berufserfahrung im Management ohne Studienabschluss zu. Der Auswahlprozess ist meist umfangreich: Bewerber müssen Motivationsschreiben einreichen, in Aufnahmegesprächen überzeugen und Eignungsprüfungen ablegen. Die Regelstudienzeit für ein MBA-Studium beträgt ein bis zwei Jahre, in denen 60 bis 120 Leistungspunkte erbracht werden müssen. Weit verbreitet sind berufsbegleitende Studienmodelle. Als Fern- oder Teilzeitstudium mit Präsenzphasen kann der Master of Business Administration auch bis zu drei Jahre dauern.

 

 

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European Management

In den European Management-Studiengängen liegt der Fokus auf dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Man lernt die länderspezifischen Wirtschafts-, Rechts- und Sozialsysteme kennen und die unterschiedlichen Arbeitsabläufe in ausländischen Unternehmen anzuwenden. Die Studieninhalte sind neben dem betriebswirtschaftlichen Schwerpunkt Disziplinen wie Rechnungswesen, Controlling, Unternehmensführung, Handel, Finanzierung und Recht. Im Master-Studiengang werden die Themen weiter vertieft und durch Punkte wie Mikro- und Makroökonomie, soziale Kompetenz und Qualitätsmanagement erweitert.

Zudem spielen auch Fremdsprachen eine große Rolle. Dabei steht Englisch an erster Stelle, aber je nach Hochschule muss noch eine weitere Fremdsprache erlernt werden.

Für ein European Management-Studium wird das Abitur bzw. Fachabi oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung vorausgesetzt. An manchen Hochschulen braucht man einen speziellen Abischnitt, um zugelassen zu werden, es gibt aber auch Hochschulen, an denen der Studiengang zulassungsfrei ist. An einigen Hochschulen muss neben dem Notendurchschnitt auch noch ein internes Zulassungsverfahren oder ein Eignungstest absolviert werden. Da Fremdsprachen eine große Rolle in diesem Studium spielen, müssen je nach Hochschule Sprachkenntnisse in Englisch (und manchmal auch in der zweiten Fremdsprache) auf einem bestimmten Niveau nachgewiesen werden.

In der Regel dauert das Studium sechs bis sieben Semester und schließt im letzten Semester mit der Bachelorarbeit ab. Ein Auslandssemester bzw. -jahr ist an nahezu allen Hochschulen obligatorisch. Der Masterstudiengang dauert meist vier Semester, an manchen Hochschulen auch nur zwei oder drei.

Die anschließenden möglichen Berufe sind sehr vielfältig und hängen von den gewählten Schwerpunkten im Studium ab. Mögliche Berufe sind European Key Account Manager, Produktmanager/-in, Personaler/-in, Wirtschaftsprüferassistent/-in oder Junior Consultant.

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Baden-Württemberg

In Deutschland und Europa gehört Baden-Württemberg zu den führenden Wirtschaftsregionen. Viele mittelständische Unternehmen prägen die Wirtschaftsstruktur, aber auch Industrieriesen wie Daimler, IBM Deutschland oder Bosch haben hier ihre Standorte. Baden-Württemberg ist bekannt als das Bundesland, in dem das Auto erfunden wurde. Auch heute macht der Automobilbau rund ein Viertel der Industrieumsätze aus. Wichtige Wirtschaftszweige sind auch der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Metall- und Elektroindustrie. Neben den klassischen Branchenfeldern zählen vor allem zukunftsträchtige Zweige wie Mobilität, Pflege, Umwelttechnologie oder IT-Dienstleistungen zu den Wachstumsbereichen. Eine Reihe von Forschungseinrichtungen ist in diesem Innovationsfeld vernetzt.

Studieren in Baden-Württemberg

Das Herzstück der Hochschullandschaft sind die neun baden-württembergischen Universitäten. Das Fächerspektrum reicht über Ingenieurwissenschaften, Medizin und Gesundheitswesen, Agrar- und Forstwissenschaften und Kunst und Gestaltung bis zu Gesellschafts- und Sozialwissenschaften. Die klassischen Universitätsstandorte sind in Freiburg, Tübingen und Heidelberg. Jüngere Universitäten sind in Ulm, Stuttgart, Mannheim, Konstanz und Hohenheim. Dazu kommt das Karlsruher Institut für Technologie, das sowohl Universität als auch ein Großforschungszentrum ist. Kunst- und Musikhochschulen, Pädagogische Hochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie Akademien für Film, Darstellende Kunst und Pop sowie nichtstaatliche Hochschulen ergänzen das Angebot.

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