International Relations in Bayern studieren?

Studienform

Vollzeit

Studiengang

International Relations

Bundesland

Bayern

Vollzeit

Das Vollzeitstudium ist für Bachelor und Masterstudiengänge die häufigste Studienform. Hier ist man hauptberuflich „Student“: Tagsüber besucht man Vorlesungen und Seminare an der Hochschule. Da ein MBA-Studium sich explizit an Berufstätige richtet, ist das Vollzeitstudium hier allerdings weniger verbreitet als bei Bachelor- und Masterstudiengängen.

Als Vollzeit-Student beschäftigt man sich intensiv mit dem Lernstoff und kann sich voll und ganz auf das Studium konzentrieren. Außerdem hat man täglich Kontakt zu Kommilitonen und Dozenten, was den Wissensaustausch ebenso wie das Networking erleichtert. Der Nachteil: Eine berufliche Tätigkeit ist in der Regel nur in Form eines Nebenjobs möglich. Die Regelstudienzeit für einen Master bzw. MBA beträgt in Vollzeit üblicherweise zwei bis vier Semester und für einen Bachelor sechs Semester. 

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International Relations

Der Studiengang Internationale Beziehungen bzw. International Relations überschneidet sich inhaltlich in vielen Bereichen mit Internationales Management oder Internationales Business. Die größten Unterschiede sind allerdings die interdisziplinäre Verknüpfung und die sozialwissenschaftliche Komponente, die wichtig ist, um die ökonomischen und politischen Entwicklungen zu verstehen.

Das Studium ist interdisziplinär ausgelegt und verbindet (internationale) Rechtswissenschaft, (internationale) Wirtschaftswissenschaft, (internationale) Politikwissenschaften und Sozialwissenschaften miteinander.
Ein Master-Studiengang erweitert die im Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse und geht bei den Studieninhalten noch weiter in die Tiefe. Für das Fach Internationale Beziehungen oder International Relations können dies noch weitere Spezialisierungen in Politik, Wirtschaft, Management oder Sozialwissenschaften sein. Durch die internationale Ausrichtung spielen auch Fremdsprachen eine sehr große Rolle. Gute Englischkenntnisse sind eine Grundvoraussetzung für den Studiengang, da viele Seminare und Vorlesungen auf Englisch stattfinden – an manchen Hochschulen findet auch das ganze Studium in Englisch statt. Des Weiteren wird im Studium noch mindestens eine weitere Fremdsprache erlernt, meistens ist das Französisch oder Spanisch.

Für das Bachelor-Studium Internationale Beziehungen wird das Abitur bzw. Fachabitur oder eine entsprechende Hochschulzugangsberechtigung verlangt. Meist gibt es an den Hochschulen einen Numerus Clausus (NC), der zwischen 1,0 und 1,6 liegt. Zudem gibt es oft noch ein internes Bewerbungsverfahren sowie spezielle Zulassungsvoraussetzungen, die erfüllt werden müssen, zum Beispiel ein bestimmtes Sprachniveau oder ein Praktikum. Einige Hochschulen verzichten auf einen NC und setzen ganz auf andere Zulassungsverfahren.

Da das Studium interdisziplinär ist, ist ein Interesse an politischen, wirtschaftlichen und sozialen Geschehen in der Welt wichtig. Ein Interesse für fremde Kulturen sollte ebenso vorliegen.

Der Bachlor-Studiengang dauert sechs oder sieben Semester, das Masterstudium besteht aus drei regulären Semester plus ein weiteres, in der die Master-Thesis geschrieben wird.

Die Bandbreite an möglichen Berufen ist groß. Viele Absolventen gehen in den Consulting-Bereich und beraten u. a. Unternehmen, Verbände und Stiftungen. Aber auch als Referenten bzw. Referentinnen in politischen und öffentlichen Abteilungen oder als Projektkoordinator internationaler Kooperationen finden Absolventen oft einen Job.

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Bayern

Der Freistaat Bayern ist das größte deutsche Bundesland. Tradition wird hier großgeschrieben und Gemütlichkeit und Geselligkeit sind bayerische Tugenden. Das wirtschaftsstarke Land ist ein Technologiestandort. Mehr als 1500 Hightech-Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren in dem Bundesland im Süden Deutschlands angesiedelt. Insgesamt sind hier über 11.500 Technologieunternehmen ansässig. Im Großraum München, der wirtschaftlich stärksten Region haben zum Beispiel Firmen wie BMW, Siemens, Microsoft oder Kabel Deutschland oder Krauss-Maffei ihren Sitz. Im Norden Bayerns ist die Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen ein wichtiger Standort. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist der Tourismus. Eine der bekanntesten Touristenattraktionen ist Rothenburg ob der Tauber.

Studieren in Bayern

Die bayerische Hochschullandschaft ist vielfältig und differenziert. Die Studierenden können zwischen mehr als 1600 verschiedenen Studiengängen auswählen. Neun staatliche Universitäten sowie die Universität der Bundeswehr sind in dem Bundesland. Dazu kommen noch 17 staatliche Fachhochschulen, sechs staatliche Kunsthochschulen sowie weitere Hochschulen mit kirchlichen oder privaten Trägern. Außerdem gibt es außerbayerische Universitäten, die im Freistaat Studiengänge anbieten dürfen. Studenten der Universitäten und Fachhochschulen können außerdem als Ergänzung das Angebot der virtuellen Hochschule Bayern (vhb) nutzen, die den Einsatz multimedialer Lerninhalte an den Hochschulen koordiniert.

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