Master Interkulturelles Management in Baden-Württemberg studieren?

Abschluss

Master

Studiengang

Interkulturelles Management

Bundesland

Baden-Württemberg

Master

Das Master-Studium ist der zweite Schritt auf der akademischen Karriereleiter. Es dauert in der Regel zwei bis vier Semester und kann dazu dienen, Wissensgebiete zu vertiefen oder neue zu erschließen. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes grundständiges Studium mit Bachelor-, Magister- oder Diplomabschlüssen. Manche Hochschulen beschränken die Zulassung durch einen Numerus Clausus oder eine bestimmte Abschlussnote, bei anderen sind Praktika eine zusätzliche Voraussetzung. Oft sind auch Kriterien wie Hochschulart oder Fächer ausschlaggebend. Belegt werden kann das Master-Studium an Universitäten und Hochschulen, an privaten Hochschulen oder im Fernstudium. Neu ist, dass Studenten zwischen Hochschultypen wechseln können, also zum Beispiel mit einem an einer Fachhochschule erworbenen Bachelorabschluss an der Universität das Masterstudium fortsetzen können. Studenten haben die Möglichkeit, das Studium in Voll- oder Teilzeit oder als Duales Studium zu durchlaufen.

Ähnlich wie beim Bachelor-Studium besteht auch die Struktur des Master-Studiums aus verschiedenen thematischen Lernblöcken, den Modulen. Die Durchschnittsnote aus den einzelnen Modulen fließt in die Abschlussnote mit ein. Ebenso wie die Bewertung der Masterarbeit, mit der das Studium abgeschlossen wird. In Deutschland besteht die Abschlussprüfung in der Regel aus der Examens- oder Abschlussarbeit und der mündlichen Prüfung. Der Master qualifiziert zur Promotion. Absolventen können sich auch für eine wissenschaftliche Arbeit entscheiden oder in den Arbeitsmarkt wechseln.

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Interkulturelles Management

Interkulturelles Management verbindet betriebswirtschaftlichen Aspekte mit der Vermittlung interkultureller Kompetenzen, um eine Managementstrategie entwickeln zu können mit der Unternehmen auch im Ausland wirtschaftliche Erfolge erzielen. Studieninhalte sind BWL, Unternehmensführung, Personalmanagement, Controlling, Rechnungswesen, Business Englisch, mindestens eine weitere Fremdsprache, Soft Skills, soziale und interkulturelle Kompetenzen. Das Masterstudium vertieft die betriebswirtschaftlichen Grundlagen und verstärkt die interkulturellen Kompetenzen inklusive der gewählten Fremdsprachenkenntnisse. Zudem ist der Praxisbezug im Masterstudium oft höher, damit die Studierenden bestens auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet werden.

Für die Zulassung zum Studium braucht man (Fach-)Abitur oder eine vergleichbare Hochschulzugangsberechtigung. Zudem kann es sein, dass der Studiengang zulassungsbeschränkt ist: entweder durch einen Numerus Clausus oder durch interne Voraussetzungen bzw. ein Eignungsverfahren. Die Eignung kann entweder über einen Test geprüft werden oder auch durch ein persönliches Bewerbungsgespräch. Da neben Englisch noch mindestens eine weitere Fremdsprache erlernt werden muss, sollte einem Sprachenlernen leicht fallen, genauso wie das Hineinversetzen in und Verstehen von fremden Kulturen.

Das Bachlor-Studium Interkulturelles Management hat eine Regelstudienzeit von sechs und der Masterstudiengang drei Semester, danach wird die Master-Thesis geschrieben.

Mögliche Berufe sind beispielsweise Berater oder Trainer, die die Mitarbeiter in Unternehmen auf wichtige internationale Meetings oder Geschäftsreisen vorbereiten. Zudem kann man im Personalwesen großer Firmen arbeiten und dort für Verständigung und Vermittlung der unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der Mitarbeiter zuständig sein. Aber auch als Brand-, Supply Chain- oder Business Development-Manager im internationalen Umfeld stehen dir Karrieremöglichkeiten offen. Ein sehr hoher Verdienst von etwa brutto 5.000 € monatlich ist aufgrund der komplexen Ausbildung möglich.

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Baden-Württemberg

In Deutschland und Europa gehört Baden-Württemberg zu den führenden Wirtschaftsregionen. Viele mittelständische Unternehmen prägen die Wirtschaftsstruktur, aber auch Industrieriesen wie Daimler, IBM Deutschland oder Bosch haben hier ihre Standorte. Baden-Württemberg ist bekannt als das Bundesland, in dem das Auto erfunden wurde. Auch heute macht der Automobilbau rund ein Viertel der Industrieumsätze aus. Wichtige Wirtschaftszweige sind auch der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Metall- und Elektroindustrie. Neben den klassischen Branchenfeldern zählen vor allem zukunftsträchtige Zweige wie Mobilität, Pflege, Umwelttechnologie oder IT-Dienstleistungen zu den Wachstumsbereichen. Eine Reihe von Forschungseinrichtungen ist in diesem Innovationsfeld vernetzt.

Studieren in Baden-Württemberg

Das Herzstück der Hochschullandschaft sind die neun baden-württembergischen Universitäten. Das Fächerspektrum reicht über Ingenieurwissenschaften, Medizin und Gesundheitswesen, Agrar- und Forstwissenschaften und Kunst und Gestaltung bis zu Gesellschafts- und Sozialwissenschaften. Die klassischen Universitätsstandorte sind in Freiburg, Tübingen und Heidelberg. Jüngere Universitäten sind in Ulm, Stuttgart, Mannheim, Konstanz und Hohenheim. Dazu kommt das Karlsruher Institut für Technologie, das sowohl Universität als auch ein Großforschungszentrum ist. Kunst- und Musikhochschulen, Pädagogische Hochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie Akademien für Film, Darstellende Kunst und Pop sowie nichtstaatliche Hochschulen ergänzen das Angebot.

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