Weiterbildung Exportmanager International (IHK)
Durch die fortschreitende Globalisierung in der Wirtschaft steigt der Wert des Außenhandels immer weiter an. Auch kleine und mittelständische Unternehmen wollen auf dem internationalen Markt Fuß fassen, so dass internationale Exportmanager zu gefragten Experten werden, die den Unternehmen dabei helfen sollen, lukrative Exportgeschäfte aufzubauen und abzuwickeln. Wir stellen hier unter anderem die Inhalte, den Ablauf und die Voraussetzungen für die Weiterbildung zum Exportmanager International (IHK) genauer vor!
Inhaltsverzeichnis
Nicht nur durch die Etablierung des Onlinehandels ist es heutzutage für nahezu jedes Unternehmen ein leichtes Unterfangen, den Verkauf der eigenen Ware weltweit durchzuführen. Die Globalisierung erfordert auch von den kleinen und mittelständischen Unternehmen eine internationale Ausweitung des Geschäftsfeldes – auch, weil Deutschland zu den führenden Exportnationen gehört.
Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte oder als Quereinsteiger im Außenhandel Fuß fassen möchte, für den gibt es die Weiterbildung zum Exportmanager International, die auch mit einem IHK-Zertifikat abgeschlossen werden kann, was die Anerkennung der Fortbildung bei Personalverantwortlichen und damit die Karrierechancen noch einmal erhöht.
In der Weiterbildung Exportmanager International (IHK) werden Grundlagen in den verschiedenen Bereichen des Außenhandels behandelt. Dazu gehören nicht nur die betriebswirtschaftlichen Grundlagen wie beispielsweise Marketingkenntnisse und Auslandsfinanzierungen, sondern auch die Vermittlung strategischer und analysierender Fähigkeiten: Welcher Markt sollte erschlossen werden, welche Kunden kommen in Frage und welche Vertriebswege sind möglich? Auch zollrechtliche Bestimmungen und Zahlungsbedingungen sowie Bedingungen zu Vertragsabschlüssen werden in der Weiterbildung behandelt.
Wer bereits im Exportgeschäft tätig ist, der kann die Weiterbildung nutzen, um nötige Führungskompetenzen zu erlernen und so den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu machen.
Fernlehrgänge haben nicht nur durch die gebotene Flexibilität viele Vorteile. Denn auch wer befürchtet, dass er alleine nicht genug Disziplin aufbringt oder aufkommende Fragen nicht beantwortet bekommt, muss sich keine Sorgen machen. Durch die Online- bzw. E-Learning-Portale, die die Anbieter zur Verfügung stellen, kann man sich mit anderen Teilnehmern sowie Fachdozenten austauschen und Problemstellungen diskutieren. Zudem gibt es Übungsklausuren, die eingeschickt werden müssen und die die Teilnehmer dann korrigiert zurückbekommen. Eventuelle Fehler werden kommentiert, so dass man weiß, woran man noch arbeiten muss.
Bei der Weiterbildung zum Exportmanager International (IHK) kann man mit Kosten von ca. 1.200 Euro rechnen. Allerdings sollte man den genauen Preis bei dem jeweiligen Anbieter erfragen.
Der Abschluss hängt davon ab, für welche Weiterbildung man sich genau entscheidet. Entweder beendet man die Fortbildung mit dem Zertifikat „Exportmanager International“, das man vom jeweiligen Anbieter verliehen bekommt.
Durch die Weiterbildung zum Exportmanager International erhält man fundiertes, branchenübergreifendes Wissen über die Abläufe und Entwicklungen im internationalen Exportgeschäft. Egal, ob das Unternehmen bereits international tätig ist oder erst plant, einen internationalen Exportbereich aufzubauen – durch die abgeschlossene Weiterbildung haben die Absolventen die Expertise, strategische Marketingentscheidungen zu entwickeln, Märkte zu erschließen, Vertriebswege unter Berücksichtigung der rechtlichen Bestimmungen zu analysieren und das Projektmanagement zu übernehmen.