Weiterbildung Interkulturelle Kompetenz
Durch die Globalisierung und die fortschreitende Internationalisierung von Unternehmen kommen unter anderem auf Führungskräfte und die Personalabteilung neue Aufgaben zu. Denn internationale Teams und die jeweiligen kulturellen Hintergründe der Mitarbeiter müssen aufeinander eingestellt werden. Die Grundkenntnisse über interkulturelles Management sowie Praxisbeispiele können in speziellen Weiterbildungen erlernt werden. Wir haben hier alle Infos zu den Inhalten, den Voraussetzungen und den Kosten für dich zusammengestellt!
Inhaltsverzeichnis
Interkulturelle Kompetenzen und Kenntnisse im Interkulturellen Management sind heutzutage unerlässlich, wenn in internationalen Teams oder auf dem ausländischen Markt gearbeitet wird. Für Unternehmen bzw. die Mitarbeiter kann diese Kompetenz zur Schlüsselqualifikation werden und den entscheidenden Vorteil vor Mitbewerbern darstellen.
Denn wer die eventuell kulturell bedingten Handlungen des Gegenübers versteht und einschätzen kann, gewinnt das Vertrauen und kann so ein stabiles Geschäftsnetzwerk aufbauen. Aber nicht nur bei der Gewinnung neuer Kunden und dem wirtschaftlichen Erschließen neuer Länder ist das interkulturelle Hintergrundwissen wichtig, sondern auch bei der täglichen Zusammenarbeit und der Suche nach neuen Mitarbeitern. Eine entsprechende Weiterbildung im Bereich Interkulturelles Management oder Interkulturelle Kommunikation kann also einen entscheidenden Vorteil im Berufsleben mit sich bringen.
Bei interkulturellen Weiterbildungen ist es schwierig, von DER EINEN Weiterbildung zu sprechen. Dafür ist das Angebot zu vielfältig und die Schwerpunkte zu unterschiedlich. Denn je nachdem, ob man sich beispielsweise für Interkulturelle Kommunikation oder für Interkulturelles Management interessiert, wird der Fokus der Weiterbildung auf unterschiedlichen Inhalten liegen. Gleichzeitig kommt es natürlich auch darauf an, ob man sich für ein spezielles Gebiet (z. B. Asien oder Osteuropa) interessiert oder nur allgemein für interkulturelle Handlungsweisen. Es ist also schwierig, die Inhalte zu vereinheitlichen, und Interessenten sollten sich erst einmal bewusstmachen, welche Weiterbildung im interkulturellen Bereich sie eigentlich besuchen möchten.
Gleichzeitig gibt es allerdings auch Anbieter, die eine Hochschulzugangsberechtigung, Fremdsprachenkenntnisse und Auslandserfahrung von ihren Teilnehmern verlangen. Auch hier gilt also, dass man sich im Vorfeld genau über die Voraussetzungen beim Anbieter informieren sollte.
Die Dauer variiert je nach Weiterbildung und Anbieter. Da es sich um unterschiedliche Schwerpunkte im Bereich der interkulturellen Kompetenz bei den verschiedenen Weiterbildungen handelt, werden Lehrgänge mit einer Dauer zwischen 2 und 12 Monaten angeboten. Handelt es sich um Fernlehrgänge, kann der Betreuungszeitraum normalerweise kostenlos um einige Monate verlängert werden. So sollte jeder die Weiterbildung abschließen können, auch wenn der Teilnehmer beruflich oder privat zeitlich sehr eingespannt ist.
Interessenten sollten dabei bedenken, dass der Preis nicht immer die Qualität widerspiegelt und nicht zwingend die teuerste Weiterbildung auch die beste ist. Stattdessen sollte man sich individuell über die Inhalte und Leistungen des jeweiligen Anbieters informieren und im besten Fall Absolventen oder Teilnehmer nach ihren Erfahrungen mit dem Anbieter/der Weiterbildung fragen. So bekommt man eine authentische und realistische Einschätzung über die Qualität und die Abläufe.
Wer bereits ein internationales Team leitet oder das zukünftig tun wird, kommt andererseits meistens nicht um ein interkulturelles Training herum, möchte er allen Mitarbeitern gerecht werden. Auch in den Personalabteilungen werden Personen mit interkulturellen Kompetenzen durch die Globalisierung immer wichtiger.
Das Gehalt hängt davon ab, in welcher beruflichen Position man sich befindet. Als „einfacher“ Mitarbeiter in einem internationalen Unternehmen wird man durch die interkulturelle Weiterbildung nicht zwingend mehr verdienen, da man mit der Fortbildung in der Regel nicht auf eine spezielle Position hinarbeitet, sondern vielmehr seine Kompetenzen ausbaut. Das sollte sich in der nächsten Gehaltsverhandlung auf jeden Fall positiv auswirken!