Erfahrungsbericht: Bachelor International Business an der TH Köln

Julia hat ihr Bachelorstudium erfolgreich in International Business an der Fachhochschule Köln (jetzt: Technische Hochschule Köln) abgeschlossen und ein halbes Jahr später mit dem Master of Science in International Management an der Steinbeis Business School weitergemacht. Hier erzählt sie uns ihre Erfahrungen mit ihrem Bachelorstudium.

Weitere Erfahrungsberichte zu Studiengängen und Hochschulen findest du auf unserer Übersichtsseite!

Erfahrungsbericht von Julia

Liebe Julia, vielen Dank, dass du dir die Zeit für unsere Fragen nimmst. Wie kamst du zu dem Entschluss, International Business zu studieren?

Mir wurde klar, dass ich durch ein reines Tourismus Studium sehr beschränkt bin, mit International Business aber jede Menge Möglichkeiten habe.

Ursprünglich wollte ich Tourismus studieren, durch meinen Auslandsaufenthalt während der Schule und meine Ausbildung bei einem Reiseveranstalter. Nach der Ausbildung habe ich jedoch ein Praktikum in Kanada absolviert, viele Mitpraktikanten studierten International Management oder International Business. Da habe ich durch Gespräche erfahren, was dieses Studium beinhaltet und mir wurde klar, dass ich durch ein reines Tourismus Studium sehr beschränkt bin, mit International Business aber jede Menge Möglichkeiten habe. Letzten Endes ist es ein BWL Studium, nur eben nicht auf Deutschland sondern international ausgelegt. Sprachen haben mir immer schon Spaß gemacht, fremde Kulturen ebenso, so dass der Entschluss dann letzten Endes schnell fiel.

Wo und wie hast du dich denn über die verschiedenen Studienmöglichkeiten und Studiengänge im Bereich International Management/International Business informiert? Was rätst du Studieninteressenten, wie sie die Studienwahl angehen sollten?

Ich rate immer, mit Leuten zu sprechen, die schon im Studiengang immatrikuliert sind und vielleicht schon 1-2 Semester studiert haben. 

Da ich noch zu Hause gewohnt habe, habe ich mich im Raum Bonn/Köln umgesehen und bin so schnell auf die FH Köln gekommen. Natürlich habe ich mich auch bei vielen anderen Hochschulen deutschlandweit beworben, meine komplette Recherche lief eigentlich über das Internet. Da lässt sich größtenteils sehr einfach alles über Bewerbungsfristen, Studieninhalte, etc. herausfinden.

Ich rate immer, mit Leuten zu sprechen, die schon im Studiengang immatrikuliert sind und vielleicht schon 1-2 Semester studiert haben. In solchen Gesprächen findet man immer an besten heraus, ob die eigene Vorstellung des Studiums richtig ist oder nicht. Oder sich einfach mal in eine Vorlesung mit reinsetzen, das geht ja an eigentlich allen Hochschulen. Und sich selbst reflektieren: wenn ich in Chemie, Mathe und Physik schon immer schlecht war und es mir auch keinen Spaß macht, ist ein ingenieurswissenschaftliches Studium ziemlich sicher nicht das richtige für mich!

Du hast jetzt die Erfahrungen aus beiden Studiengängen – gibt es einen Unterschied zwischen „International Business“ und „International Management“?

Ehrlich gesagt, nein. International Business und International Management sind meiner Meinung nach mehr oder weniger dasselbe. Um konkrete Unterschiede zwischen einzelnen Studiengängen festzustellen, würde ich immer die Studienpläne abgleichen bzw. darauf achten, welche Wahlfachmöglichkeiten sich zusätzlich bieten.

Kannst du uns ein paar Einblicke in deinen Bachelor-Studiengang International Business an der FH Köln geben? Was waren die Studieninhalte? Welche Schwerpunkte konntest du wählen bzw. setzen? Wie ist die Studienatmosphäre an der FH Köln?

Besonders gut gefallen hat mir auch das 5. Semester, welches wir im Ausland verbracht haben.

Alles in allem war es ein tolles Studium mit einer super Atmosphäre (was natürlich größtenteils an meinen Kommilitonen und Kommilitoninnen lag). Ich habe 2006 angefangen und 2009 abgeschlossen, zwischendurch hat sich einiges an der Studienordnung geändert, so dass ich jetzt nicht mehr wirklich die momentanen Studieninhalte beurteilen kann. Bei mir war es so, dass die ersten 3 Semester eigentlich beinahe identische waren mit dem eines „normalen“ BWL Studiums, außer der 3. Fremdsprache (Französisch oder Spanisch) die man belegen musste. In den späteren Semestern wurden die Unterschiede dann deutlicher, wir hatten Fächer wie Internationale Wirtschaftsbeziehungen, European Business Environment, International Marketing, International Business Law, u.v.m. Diese Vorlesungen waren komplett auf englischer Sprache, in den letzten beiden Semestern hatte ich keine deutschsprachige Vorlesung mehr. Besonders gut gefallen hat mir auch das 5. Semester, welches wir im Ausland verbracht haben. Dies war fixer Bestandteil des Studiums, für IB Studenten Pflicht. Hier gibt es verschiedenste Partneruniversitäten in Europa und auf der ganzen Welt, bei denen man dieses Semester verbringen kann. Ich war an der Drexel University in Philadelphia, USA, eine tolle Zeit.

Schwerpunkte konnte man bei uns keine wählen, der Studienplan war vorgegeben. Dies ist ja quasi die Essenz eines Bachelors, eine generelle Ausbildung, bei der man „alles mal gehört hat“, aber nichts in die Tiefe. Spezialisierung erfolgt dann über den Master.

Da weiß ich aber nicht, ob sich das nicht mittlerweile geändert hat, die Studienordnung ist mittlerweile in Teilen geändert worden.

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